Monitorarm Vergleich: unsere 3 Favoriten

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Kurzantwort: Ein Monitorarm hebt den Bildschirm vom Schreibtisch, macht Platz auf der Arbeitsfläche und lässt sich in Höhe, Abstand und Neigung frei einstellen. Entscheidend sind eine Traglast, die zum Gewicht deines Monitors passt, die passende VESA-Aufnahme und eine Klemme, die zur Dicke deiner Tischplatte passt. Unsere drei Favoriten: der Ergotron LX als bewährter Einzelarm aus Aluminium, der Ergotron LX Dual Stacking Arm mit hoher Säule für zwei Bildschirme übereinander und der BenQ BSH01 für große und schwere Monitore bis 45 Zoll.

Wer viel am Bildschirm arbeitet, merkt schnell, wie wenig sich ein Standfuß verstellen lässt. Ein Monitorarm wird an der Tischkante festgeklemmt oder durch eine Kabeldurchführung verschraubt und trägt den Bildschirm frei über dem Schreibtisch. So bringst du den Monitor auf die Höhe, die zu deiner Sitzposition passt, ziehst ihn für Detailarbeit näher heran oder schiebst ihn zur Seite, wenn du Platz für Unterlagen brauchst. Gerade in Kombination mit einem höhenverstellbaren Schreibtisch ist das praktisch, weil sich der Bildschirm mit einem Handgriff an Sitzen und Stehen anpassen lässt.

Unsere Auswahl basiert auf Herstellerangaben, technischen Daten, Verfügbarkeit und öffentlich zugänglichen Erfahrungsberichten. Wir haben die Monitorarme nicht selbst ausprobiert. Angaben zu Traglast, Bildschirmgröße und Verstellbereich stammen von den Herstellern. Ob ein Arm zu deinem Monitor passt, hängt vor allem vom Gewicht ohne Standfuß und von der VESA-Aufnahme auf der Rückseite ab.

Unsere 3 Favoriten: Monitorarm

Bewährter Einzelarm aus Aluminium
Ergotron LX Monitorarm (45-241-026)

Ergotron LX Monitorarm (45-241-026)

Ergotron

  • Laut Hersteller für Bildschirme bis 34 Zoll
  • Höhenverstellung bis 33 cm und Reichweite bis 64 cm
  • 75 Grad Neigung, 360 Grad Schwenkung und Drehung ins Hochformat
  • Constant-Force-Mechanik statt klassischer Gasfeder
  • Tischklemme für Plattenstärken von 1 bis 6 cm, Verlängerung im Lieferumfang

Für wen: Für einen einzelnen Monitor im Büro oder Homeoffice, wenn der Arm langlebig sein und sich leicht mit einer Hand verstellen lassen soll. Das Modell wird auf Amazon von einem Drittanbieter verkauft, prüfe daher Lieferzeit und Rückgabebedingungen.

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Zwei Bildschirme übereinander
Ergotron LX Dual Stacking Arm, hohe Säule (45-509-224)

Ergotron LX Dual Stacking Arm, hohe Säule (45-509-224)

Ergotron

  • Für zwei Bildschirme bis 40 Zoll laut Amazon-Angabe
  • Laut Hersteller 3,2 bis 10 kg pro Arm bei zwei Monitoren
  • Hohe Säule für übereinander oder nebeneinander angeordnete Bildschirme
  • Mit Zusatz-Kit auf drei oder vier Bildschirme erweiterbar
  • Constant-Force-Technik, Höhenverstellung bis 33 cm

Für wen: Für alle, die zwei Monitore nutzen und wenig Tischbreite haben, etwa für Programmierung, Tabellenarbeit oder Videoschnitt mit Vorschau über dem Hauptbildschirm.

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Für große und schwere Monitore
BenQ BSH01 Ergo Monitorarm

BenQ BSH01 Ergo Monitorarm

BenQ

  • Laut Hersteller für Bildschirme bis 45 Zoll und 20 kg
  • VESA 75 × 75 und 100 × 100 mm mit Schnellkupplung
  • Höhenverstellung von 22,2 bis 47,5 cm und 57 cm Auszug
  • Neigung +50/-20 Grad, 180 Grad schwenkbar, 360 Grad drehbar
  • Befestigung per Klemme oder Tischdurchführung, Stahlplatte zum Schutz der Tischplatte

Für wen: Für große Ultrawide- und Gaming-Monitore, die viele einfache Arme nicht mehr sicher tragen, und für alle, die eine empfindliche Tischplatte schützen möchten.

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Monitorarm im Vergleich: die wichtigsten Daten

ModellBildschirmeGröße laut HerstellerMechanikBesonderheit
Ergotron LX Monitorarm (45-241-026)1bis 34 ZollConstant ForceAluminium, 64 cm Reichweite
Ergotron LX Dual Stacking Arm, hohe Säule (45-509-224)2 (erweiterbar)bis 40 ZollConstant Forcehohe Säule, übereinander
BenQ BSH01 Ergo Monitorarm1bis 45 Zoll, 20 kgGasfederStahlplatte für den Tisch

Kaufkriterien: worauf es bei Monitorarm ankommt

Traglast und Gewicht des Monitors

Das wichtigste Kriterium ist das Gewicht deines Bildschirms ohne Standfuß. Du findest es im Datenblatt des Monitors, oft unter der Bezeichnung Gewicht ohne Standfuß. Der Monitorarm sollte dieses Gewicht sicher innerhalb seines angegebenen Bereichs tragen, idealerweise nicht ganz am oberen Ende.

Viele Arme haben auch eine Mindestlast. Ist der Monitor zu leicht, drückt die Feder den Bildschirm nach oben und er bleibt nicht in Position. Gerade bei kleinen, leichten Monitoren lohnt deshalb ein Blick auf beide Grenzen.

Bildschirmgröße und Ultrawide-Monitore

Die Größenangabe in Zoll ist eine Orientierung, entscheidend bleibt das Gewicht. Breite Ultrawide-Monitore mit 34 Zoll und mehr haben zudem einen großen Hebel: Sie ziehen stärker an Gelenken und Klemme, und der Schwerpunkt liegt oft weiter vorne.

Für solche Bildschirme sind robuste Arme mit höherer Traglast und breiter Tischklemme sinnvoll. Prüfe außerdem, ob sich der Monitor im gewünschten Neigungswinkel noch drehen lässt, ohne an Wand oder Säule anzustoßen.

VESA-Aufnahme

Fast alle Monitorarme nutzen den VESA-Standard mit vier Schraublöchern auf der Rückseite, meist im Abstand von 75 × 75 oder 100 × 100 Millimetern. Sehr große Bildschirme verwenden teils 200 × 200 Millimeter, dafür brauchst du einen Arm, der dieses Maß unterstützt.

Hat dein Monitor keine VESA-Löcher, gibt es vom Monitorhersteller manchmal einen Adapter. Gewölbte Rückseiten brauchen gelegentlich Abstandshalter, die bei vielen Armen im Lieferumfang liegen.

Tischklemme, Tischdurchführung und Tischplatte

Die meisten Arme werden mit einer C-Klemme an der Tischkante befestigt. Achte auf den angegebenen Bereich für die Plattenstärke und darauf, dass unter der Tischkante genug Platz ist, etwa keine Zarge oder Querstrebe im Weg sitzt. Alternativ lässt sich der Arm oft durch eine Kabeldurchführung verschrauben.

Dünne Platten aus Glas, Spanplatte oder Wabenkern können unter der Last nachgeben. Eine Verstärkungsplatte verteilt den Druck auf eine größere Fläche. Bei höhenverstellbaren Schreibtischen solltest du prüfen, ob die Klemme mit dem Rahmen kollidiert und ob der Tisch das zusätzliche Gewicht trägt.

Gasfeder oder mechanische Feder

Die meisten Arme nutzen eine Gasfeder, die das Gewicht des Monitors ausgleicht. Die Spannung wird mit einem Inbusschlüssel an das Gewicht angepasst; danach lässt sich der Bildschirm mit wenig Kraft bewegen und bleibt in der gewählten Höhe stehen.

Ergotron setzt bei der LX-Serie auf eine eigene Constant-Force-Mechanik mit Federn. Das Prinzip ist ähnlich, der Hersteller betont aber eine gleichmäßige Kraft über den gesamten Hub. Einfache Arme ohne Feder werden dagegen an einer Säule fest eingestellt und eignen sich eher, wenn du die Position selten änderst.

Ein oder zwei Bildschirme und Kabelmanagement

Doppelarme sparen gegenüber zwei einzelnen Klemmen Platz und lassen sich nebeneinander oder übereinander anordnen. Für zwei gleich große Bildschirme nebeneinander ist ein klassischer Doppelarm üblich, für Monitore übereinander eine hohe Säule.

Integrierte Kabelführungen in den Armsegmenten halten Strom und Displaykabel zusammen. Plane die Kabellänge großzügig, damit beim Schwenken oder Drehen ins Hochformat nichts spannt.

Vier Alternativen

Wenn du einen günstigeren Arm für einen großen Monitor suchst, zwei Bildschirme nebeneinander nutzen möchtest, einen sehr großen Bildschirm bis 57 Zoll befestigen willst oder einen einfachen Arm für einen kleineren Monitor brauchst, sind diese vier Modelle eine Überlegung wert.

Invision MX450 Monitorarm

Invision MX450 Monitorarm

Gasfeder-Einzelarm für Bildschirme von 24 bis 40 Zoll und laut Hersteller 2 bis 15 kg, VESA 75 und 100 mm, Neigung +85/-30 Grad und Drehung ins Hochformat: für größere Monitore, wenn es kein Premiumarm sein muss.

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Invision MX900 Doppel-Monitorarm

Invision MX900 Doppel-Monitorarm

Doppelarm mit Gasfedern für zwei Bildschirme von 24 bis 35 Zoll, Traglast laut Hersteller 2 bis 15 kg, VESA 75 und 100 mm: für zwei Monitore nebeneinander im Homeoffice.

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ONKRON G130-B Monitorhalterung

ONKRON G130-B Monitorhalterung

Schwerlastarm für Bildschirme von 17 bis 57 Zoll und laut Hersteller 2 bis 27 kg, VESA bis 200 × 200 mm, bis 58,5 cm Auszug: für sehr große und gewölbte Gaming-Monitore.

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HUANUO Monitorarm für 13 bis 32 Zoll

HUANUO Monitorarm für 13 bis 32 Zoll

Einfacher Gasfeder-Einzelarm für Bildschirme von 13 bis 32 Zoll und 2 bis 9 kg, VESA 75 und 100 mm, mit Neigen, Schwenken und Drehen: für einen typischen Büromonitor, wenn ein kompakter Einstieg reicht.

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Häufige Fragen

Passt jeder Monitor an einen Monitorarm?

Der Monitor braucht eine VESA-Aufnahme auf der Rückseite, meist 75 × 75 oder 100 × 100 Millimeter. Zusätzlich muss sein Gewicht ohne Standfuß im Traglastbereich des Arms liegen. Beide Angaben findest du im Datenblatt des Monitors.

Hält ein Monitorarm an einem höhenverstellbaren Schreibtisch?

In der Regel ja, wenn die Klemme zur Plattenstärke passt und nicht mit dem Rahmen kollidiert. Achte darauf, dass der Tisch das zusätzliche Gewicht trägt, und verlege die Kabel so, dass sie beim Hoch- und Runterfahren nicht spannen.

Warum sinkt mein Monitor am Arm nach unten?

Meist ist die Federspannung zu schwach für das Gewicht des Bildschirms eingestellt. Bei den meisten Armen lässt sie sich mit einem Inbusschlüssel nachjustieren. Steigt der Monitor dagegen nach oben, ist die Spannung zu hoch oder der Monitor zu leicht für den Arm.

Brauche ich für einen Ultrawide-Monitor einen besonderen Arm?

Ultrawide-Monitore sind breit und oft schwer, der Hebel auf Gelenke und Klemme ist größer. Wähle einen Arm, dessen Traglast und Größenangabe deinen Monitor mit Reserve abdecken, und prüfe, ob sich der Bildschirm im gewünschten Winkel noch frei bewegen lässt.

Kann ich zwei Monitore übereinander montieren?

Ja, dafür gibt es Arme mit hoher Säule oder Doppelarme, deren Segmente sich übereinander ausrichten lassen. Achte auf die Säulenhöhe und darauf, dass der obere Bildschirm nicht zu hoch sitzt, damit du ihn ohne starkes Kopfheben sehen kannst.

Fazit

Welcher Monitorarm passt, hängt vor allem vom Gewicht und der Größe deines Bildschirms ab. Der Ergotron LX ist ein bewährter Einzelarm mit großer Reichweite, der Ergotron LX Dual Stacking Arm trägt zwei Bildschirme übereinander an einer hohen Säule, und der BenQ BSH01 ist auf große und schwere Monitore bis 45 Zoll ausgelegt. Bei den Alternativen findest du günstigere Gasfederarme von Invision für einen oder zwei Bildschirme, einen Schwerlastarm von ONKRON bis 57 Zoll und einen einfachen Einstiegsarm von HUANUO.

Prüfe vor dem Kauf das Gewicht deines Monitors ohne Standfuß, die VESA-Maße und die Stärke deiner Tischplatte. Den aktuellen Preis und die Verfügbarkeit siehst du auf Amazon.

So wählen wir aus: Wir haben die hier gezeigten Produkte nicht selbst getestet. Die Auswahl beruht auf Herstellerangaben, technischen Daten, Verfügbarkeit und öffentlich zugänglichen Erfahrungsberichten. Details stehen auf der Seite So wählen wir aus. Preise und Verfügbarkeit ändern sich laufend, maßgeblich ist die Angabe auf Amazon zum Zeitpunkt des Kaufs.

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